Wer wir sind

 

Der Name, Mobbing-Zentrale Schweiz, klingt auf ersten Anhieb etwas grosspurig. Entgegen dem äusseren Anschein handelt es sich nicht um eine vom Staat subventionierte Vereinigung, deren Leistungen unentgeltlich sind.

Für die Mobbing-Zentrale Schweiz ist die Rechtsform eines politisch und konfessionell neutralen in der Schweiz tätigen Vereins mit nicht wirtschaftlichem Zweck im Sinne von Art. 60 ZGB gewählt worden. Trotz bescheidener finanzieller und personeller Mitteln hat sich die Mobbing-Zentrale Schweiz entsprechend ihrer Bezeichnung zu einer gesamtschweizerischen Organisation entwickelt.

Wie wird dieses anspruchsvolle Programm in die Tat umgesetzt?

Die Mobbing-Zentrale Schweiz arbeitet mit drei Instrumenten:

  1. Ein telefonischer Dienst erteilt juristische Information und vermittelt Adressen von Fachpersonen, wie Ärzten, Rechtsanwälten und Theologen. Die telefonischen Besprechungen sind unentgeltlich. Wird eine Parteivertretung gestützt auf eine Anwaltsvollmacht gewünscht, wird Rechnung nach der kantonal anwendbaren Tarifordnung gestellt; minderbemittelten Klienten können Ermässigungen gewährt werden.
  2. Die Website www.mobbing-zentrale.ch informiert über Mobbing.
  3. Ein Netz von Fachleuten aus der ganzen Schweiz steht den Mobbing-Betroffenen zur Verfügung. Eine Adressliste dieser Fachleute ist auf der Website abrufbar. Diese Partner bzw. Kontaktpersonen sind vor allem Ärzte, Anwälte, Theologen, die für Entgelt tätig sind. Sie unterstehen – wie die Organe der Mobbing-Zentrale Schweiz – einer öffentlich-rechtlichen Aufsicht. Die Mobbing-Zentrale Schweiz liest ihre Kontaktpersonen nach bestem Wissen und Gewissen aus. Diese Fachpersonen machen sich bei Verletzungen des Berufsgeheimnisses strafbar (Art. 321 Schweizerisches Strafgesetzbuch). Die Adressliste wird ständig überarbeitet, sei es durch Aufnahme neuer Adressen oder auch durch Streichung von Adressen; es ist das Bestreben der Mobbing-Zentrale Schweiz ihr Kontaktnetz über die gesamte Schweiz möglichst feinmaschig mit ausgewiesenen Fachleuten auszubauen.