Mobbing Zentrale Schweiz

Portal mit Hilfestellungen zu Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz.

Aktualisierungen und Mutationen

Nachfolgend finden Sie die letzten Änderungen und Updates auf Mobbing Zentrale.

  • 6. November 2020: Dr. med. Ernst Gehrig, Spezialarzt FMH für Psychiatrie und Psychotherapie in Sissach, hat seine Praxistätigkeit aufgegeben und wurde aus dem Basel Land Mobbing Verzeichnis gelöscht.
  • 4. November 2020: Dr. Thomas Faesi wurde bei den Kontaktdaten des Ombudsmann des Kantons Zürich durch Jürg Trachsel ersetzt.
  • 10. September 2020: Der Eintrag von lic. phil. Andi Zemp, eidg. anerkannter Psychotherapeut, wurde in der Adresskartei Kanton Bern angepasst.
  • 21. Juli 2020: Die Praxis von Piet Westdijk ist von Basel nach Brugg umgezogen, weshalb die Adresse aus dem Basel- in das Aargau-Verzeichnis verschoben wurde.
  • 7. Juli 2020: Das Personalamt Kanton Solothurn wurde als Anlaufstelle gestrichen, da es sich dabei ausschiesslich um eine interne Anlaufstelle für die Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung handelt.

Was ist Mobbing?

Mobbing ist eine Form des Angriffs auf die Integrität einer Person. Das Schweizer Arbeitsgesetz verpflichtet Arbeitgeber, Massnahmen zum Schutz der persönlichen Integrität der Arbeitnehmer zu ergreifen.

Mobbing am Arbeitsplatz (oftmals auch Psychoterror genannt) umfasst Handlungen, die von einer Person oder Gruppe systematisch gegen eine bestimmte Person gerichtet werden, um sie zur Aufgabe ihrer Arbeitsstelle zu bewegen.

Mobbing-Aktionen haben fünf Formen:

  1. Angriffe auf die Möglichkeit der Kommunikation: Die Person wird daran gehindert, sich auszudrücken, sie wird ständig unterbrochen, beleidigt, beschimpft, der Information beraubt;
  2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen: Die Person wird ignoriert, ausgeschlossen, isoliert, ihre Kollegen sprechen nicht mehr mit ihr.
  3. Reputationsschaden: Die Person wird verspottet, falsche Gerüchte werden über sie verbreitet, sie ist Opfer von Spott, Demütigung und beleidigenden Bemerkungen.
  4. Beeinträchtigung der Lebensqualität und der beruflichen Situation: Die Person wird mit absurden, ungeeigneten oder erniedrigenden Aufgaben betraut, wird ungerechtfertigt kritisiert, erhält wichtige Aufgaben entzogen.
  5. Angriffe auf die Gesundheit: Der Person wird mit körperlicher Gewalt gedroht. Körperverletzung oder sexuelle Belästigung.

Um festzustellen, ob es sich um einen Fall von Mobbing handelt, ist es notwendig, die Situation über einen bestimmten Zeitraum zu betrachten. Wenn die Handlungen oft wiederholt und lang anhaltend sind, sprechen wir in der Tat von Mobbing. Allerdings müssen alle Belästigungshandlungen unabhängig vom Zeitparameter ernst genommen werden.

Folgen von Verletzungen der persönlichen Integrität

Ein Arbeitnehmer, der sich vor Bedrohungen seiner Persönlichkeit nicht sicher fühlt, ist physischem und psychischem Leiden ausgesetzt und daher nicht mehr in der Lage, alle ihm zur Verfügung stehenden Leistungspotenziale zu nutzen.

Schutz der persönlichen Integrität

Die beste Präventivmaßnahme ist eine klare Position der Unternehmensleitung zugunsten eines respektvollen Arbeitsumfeldes. Darüber hinaus hilft eine Firmenorganisation und Unternehmenskultur, welche eine konstruktive Zusammenarbeit fördert und jeden Einzelnen schätzt. Alle Mitarbeiter müssen auch wissen, wohin sie sich im Problemfall wenden können.

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